Stadtblatt Lingen

Lingen, Samstag der 20. Dezember 2014

Familie

Arbeiterwohlfahrt erweitert Angebot

Rechtsberatung in sozialen Angelegenheiten

Lingen. Die Arbeiterwohlfahrt bietet Ratsuchenden einen erweiterten Dienst an. In persönlichen Beratungsgesprächen wird Steffan Glüpker aus Nordhorn Ratsuchenden zur Verfügung stehen. Die erste Sprechstunde in Lingen erfolgt am Freitag, 14. März, von 14.30 bis 16.30 Uhr in den Räumen des Abenteuerspielplatzes, Ruth-West-Platz 1, in Goosmannstannen. Weitere Termine in Lingen sind geplant. Diese werden über den Veranstaltungskalender in den Medien veröffentlicht. Glüpker war vor seiner Pensionierung Leiter eines großen Sozialamtes und ist daher mit sozialen Fragen aller Art vertraut. Er wird insbesondere zu Fragen der Grundsicherung und Sozialhilfe, Arbeitslosengeld/Hartz IV, Antrag auf Pflegestufe oder Schwerbehindertenausweis Auskunft erteilen und bei der Antragstellung Hilfe leisten.

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Pädagogischen Grundkurs für ehrenamtlich Tätige

Nordhorn. Ab dem 22. März bietet Evangelische Erwachsenenbildung Emsland/Bentheim (EEB) in Nordhorn einen pädagogischen Grundkurs zur Fachkraft für Eltern-Kind-Gruppen an. Dieser Kurs richtet sich an Ehrenamtliche, die in Kirchengemeinden eine Eltern-Kind-Gruppe leiten oder leiten möchten. Angesprochen sind auch Leiterinnen von Loslösegruppen. An sechs Samstagen werden in 50 Unterrichtsstunden praktische und theoretische Grundlagen vermittelt.

Nach Teilnahme an allen Modulen wird das Zertifikat „Fachkraft für Eltern-Kind-Arbeit" ausgestellt. Interessierte können sich ab sofort bei der EEB Emsland/Bentheim, Ootmarsumer Weg 5, Nordhorn, Telefon 05921 / 880215 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden.

MALIBU Schnupper- und Infostunde

Rhede. Die Evangelische Erwachsenenbildung Emsland/Bentheim lädt am Donnerstag, dem 27. Februar 2014 um 15:30 Uhr alle herzlich zu einer MALIBU (Miteinander den Anfang Liebevoll und Individuell Begleiten und Unterstützen) Schnupper- und Infostunde in das Familienzentrum St. Nikolaus in Rhede ein. Eltern, deren Babys ca. im zweiten Halbjahr 2013 geboren sind, haben die Möglichkeit sich über dieses Angebot zu informieren. Der MALIBU Kurs wird sich wöchentlich donnerstags von 15:30 bis 17:00 Uhr unter der Leitung von Britta Casjens treffen. MALIBU steht für „Miteinander den Anfang Liebevoll und Individuell Begleiten und Unterstützen". Eltern mit ihren Kindern werden durch das erste Lebensjahr begleitet, finden Unterstützung und Anregungen, um die individuelle Entwicklung ihres Kindes zu fördern und um die Eltern-Kind-Beziehung zu vertiefen. Informationen und Anmeldung können ab sofort bei Angela Haasken, Familienzentrum St. Nikolaus, Kolpingstraße 1 bis 3 in 26899 Rhede oder bei der EEB Emsland/Bentheim per Telefon 05921 / 880215 erfolgen.

Wochenende für Trauernde

Vom 16. Bis 17. November findet im Christinenhof in Schwichteler ein Wochenende für Trauernde statt.

Eingeladen sind all jene, die einen geliebten Menschen durch Tod verloren haben.

Dieses Wochenende bietet die Möglichkeit, sich mit Gleichbetroffenen zu treffen und auszutauschen.

Dabei werden die Bewältigung der eigenen Trauer und der Umgang damit im Mittelpunkt stehen.

Interessierte können sich bei Maria Wilken im Bildungswerk Cloppenburg melden, Telefon 04471-9108-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weg mit den Sanktionen beim Arbeitslosengeld II (Hartz IV)!

Erwerbslose der Ver.di-Mitgliederversammlung fordern

Auf dem Foto ist im Vordergrund Angelika Klahr von der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Erwerbslosengruppen in Berlin, die zu dem Thema referiert hat. Einmal im Jahr kommen in der Region Osnabrück/Emsland erwerbslose ver.di-Mitglieder zusammen, um über aktuelle, brennende Themen aus dieser Lebenssituation zu diskutieren, Forderungen aufstellen und Aktionen planen. Erfahrungen mit Sanktionen hatten die Anwesenden nicht persönlich. Die Angst davor war aber bei allen zu spüren.

„Jeden Monat werden in diesem Land viele tausende Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind, mit Sanktionen in ihrer Existenz gefährdet. Die JobCenter kürzen ihre Leistungen vor allem wegen „leichter Pflichtverstöße" (wie Meldeversäumnisse d.h. es wird ein Termin nicht wahrgenommen), selten wegen Nichtaufnahme von Arbeit. Damit sinkt das verfügbare Einkommen der Betroffenen unter das Existenzminimum und deutlich unter das vor Pfändung geschützte Einkommen," berichtet Angelika Klahr von der Koordinierungsstelle gewerkschaftlicher Arbeitslosengruppen in Berlin.

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