Stadtblatt Lingen

Lingen, Montag der 26. September 2016

Politik

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßt das Verbot von unkonventionellem Fracking

Dr. Daniela De Ridder 2Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder begrüßt das heute verabschiedete Gesetz zum Verbot von unkonventionellem Fracking. Mit dem Gesetz wird das spezielle Fracking-Verfahren verboten. Nur eine Mehrheit im Bundestag kann dieses Verbot ab 2021 aufheben. Auch die Möglichkeit für bundesweit vier Probebohrungen muss durch die jeweilige Landesregierung genehmigt werden. De Ridder zeigt sich sehr zufrieden mit dem verabschiedeten Entwurf.

„Die Bürgerinnen und Bürger waren vielerorts verunsichert, was die Ermöglichung von Fracking für ihre Region bedeuten würde. Mit der jetzigen Regelung verbieten wir nicht nur das unkonventionelle Fracking, sondern stellen das konventionelle Fracking, welches in Deutschland seit langem bereits betrieben wird, unter wesentlich strengere Auflagen. Damit schaffen wir einen insgesamt verlässlichen gesetzlichen Rahmen für die Erdgasförderung und den Umweltschutz.

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2016 ist ein Schicksalsjahr für die Europäische Union

Brüssel. Zum Referendum über den Verbleib des Vereinten Königreichs in der Europäischen Union äußert sich der Europaabgeordnete Jens Gieseke CDU:

„2016 ist ein Schicksalsjahr für die Europäische Union. Die Entscheidung von gestern hat ein Ausmaß, das sich viele heute noch nicht vorstellen können. Diese Entscheidung war falsch und kurzsichtig.

Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vom Klima über Asylpolitik bis Terrorismus lösen wir nur mit vereinten Kräften.

Das Nein der Briten ist ein Nein. Es wird keinen Rabatt und keinen Bonus geben. Wir müssen jetzt mit voller Kraft die europäische Idee neu beleben und uns auf die wesentlichen Dinge konzentrieren.

Mit Leidenschaft will ich für Europa kämpfen.“

SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder zeigt sich enttäuscht über Ausgang des Brexit-Referendums

Europa muss jetzt nach vorne schauen

Dr. Daniela De Ridder 2Berlin. Die SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems Dr. Daniela De Ridder zeigt sich enttäuscht über den Ausgang des Brexit-Referendums, nach welchem Großbritannien die Europäische Union verlassen wird. Als stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Parlamentariergruppe und Abgeordnete eines Wahlkreises an der deutsch-niederländischen Grenze betont De Ridder die Bedeutung des europäischen Integrationsprozesses. De Ridder ist trotz des Referendums zuversichtlich, dass die Europäische Union langfristig gestärkt aus dieser Krise hervorgeht.

„Es war für uns am heutigen Morgen ein sehr schlechte Nachricht, dass Großbritannien aus der Europäischen Union austreten wird. Lange haben die pro-europäischen Kräfte für einen Verbleib gekämpft und sind gescheitert. Ich bedauere diese Entscheidung, respektiere sie aber auch – schließlich ist es eine demokratische Abstimmung gewesen. Die Europäische Union wird sich jedoch wesentlich schneller von dem Austritt erholen als Großbritannien und kann langfristig sogar gestärkt aus dieser Krise hervorgehen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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Stellungnahme zur Entscheidung Großbritanniens zum Verbleib in der EU

Ich bin überzeugter Europäer. Die sehr bedauerliche Entscheidung Großbritanniens, sich von der EU zu lösen, ist zweifelsohne einer der größten politischen Einschnitte seit der Wiedervereinigung Deutschlands. Offensichtlich ist es nicht in ganz Europa gelungen, alle Menschen davon zu überzeugen, dass ein geeintes Europa der Schlüssel ist, um das friedliche Zusammenwachsen der Welt in unserem Sinne zu begleiten.

Was wir jetzt nicht brauchen: einen destruktiven Scheidungskrieg mit Großbritannien. Trotz des bildlichen Entgleisens Europas ist es nun unsere Aufgabe, diesen Zug wieder auf die Schiene zu setzen. Jetzt ist jeder Einzelne gefordert, die Vorzüge Europas besser zu kommunizieren und Europa den Menschen näherzubringen. Ich werde meinen Teil dazu beitragen, denn ich brenne mehr denn je für Europa.

Duale Studiengänge in Lingen sind beliebt und erfolgreich

„Ein hoher Wert für Stadt und Region“ – CDU-Besuch an Campus Lingen

CDU Duale StudiengangeLingen – Vertreter der Lingener CDU informierten sich beim Institut für Duale Studiengänge (IDS) am Campus Lingen über aktuelle Entwicklungen in den dualen Studiengängen sowie über aktuelle Projekte. In dem Gespräch wurde schnell deutlich, dass die Zielrichtung der Gesprächspartner in die gleiche Richtung geht: Gemeinsam will man die Region weiter stärken.

Der Leiter des Instituts, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Arens-Fischer, erklärte den Kommunalpolitikern, dass das IDS mit knapp 950 Studierenden der größte Anbieter dualer Studiengänge in Niedersachsen sei und aktuell mit ca. 500 Unternehmen kooperiere. In einer niedersachsenweiten Evaluation dualer Studiengänge und in den jüngsten Realkreditierungen wurde die sehr gute Qualität der dualen Studiengänge aus und für Lingen von unabhängigen Gutachtern hervorgehoben. Als beispielgebend bezeichneten die Gutachter das System der Theorie-Praxis-Vernetzung des IDS.

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