Stadtblatt Lingen

Lingen, Mittwoch der 29. März 2017

Politik

Der Himmel bleibt auch über 100 Metern frei für Modellflugzeuge

Stegemann: Nachbesserung erstaunlicher Erfolg der Modellflieger

DSC 7465 MulticopterBerlin. Nach dem beherzten Einsatz der Deutschen Modellflieger hat die Bundesregierung heute ihre Regeln für Drohnen und Modellflieger nachgebessert. „Damit können Modellflieger weiterhin auch außerhalb von Modellflugplätzen in Höhen von über 100 Meter fliegen“, begrüßte der CDU-Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann die Änderung. Ursprünglich hatte man im Januar beschlossen, die zulässige Flughöhe außerhalb von Modellflugplätzen auf 100 Metern zu begrenzen.

Dieter Hopp aus Nordhorn begrüßt die nun gefundene Einigung ebenfalls. Er ist Gebietsbeauftragter des Deutschen Modellflieger Verbands und hatte sich im letzten Jahr gemeinsam mit vielen Modellfliegern aus der Region für gute Regeln eingesetzt. Stegemann ist beeindruckt vom Engagement der Hobbysportler. „Als Bund standen wir in der Verantwortung, die Unfallgefahr durch Drohnen zu begrenzen. Gleichzeitig war es wichtig, dass wir die Modellflieger nicht mit einem Quasiverbot belegen. Hierbei haben die Modellflieger Ihre Interessen über ein Jahr hinweg mit großer Leidenschaft aber auch mit viel Fairness vertreten“, so Stegemann.

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Politische Grabenkämpfe nicht auf dem Rücken der Arbeiter austragen

Stegemann: Enttäuscht über Kritik an ANF – Müssen tatsächliche Aufgaben lösen

Berlin. Die jüngste Kritik an der Arbeit der Brennelementefabrik ANF in Lingen ist beim CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann auf Unverständnis gestoßen. „Mit Sorge beobachte ich eine zunehmende Ignoranz gegenüber einzelnen Gruppen in unserer Gesellschaft. Polizisten, Landwirte oder nun die Mitarbeiter im Kernkraftwerk und bei der Brennelementefabrik haben es verdient, dass wir respektvoll mit ihnen umgehen“, so Stegemann.

Der Abgeordnete könne indes nicht erkennen, dass es in der Bundesregierung außerhalb vom Umweltministerium Interesse an einer kurzfristigen Schließung der Brennelementefabrik gebe. Vielmehr wollen LINKE wie Grüne mit immer neuen Anträgen das Thema für eigene Zwecke nutzen. „Hier wird Wahlkampf auf dem Rücken der Mitarbeiter vor Ort gemacht. Das ist nicht in Ordnung“, betont Stegemann.

Er verstehe die Sorgen hinsichtlich der Sicherheit im Kernkraftwerk Tihange in Belgien. „Ende letzten Jahres waren zeitweise 20 der 58 Kernkraftwerke in Frankreich außer Betrieb. Das zeigt, dass wir uns weder bei der Versorgungssicherheit noch bei der technischen Sicherheit blind auf Frankreich und Belgien verlassen sollten“, mahnt der Abgeordnete an.

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Die Römischen Verträge – Erinnerung als Verantwortung für die Zukunft

Dr. Daniela De Ridder zu den Romischen Vertragen 1Berlin. Die Unterzeichnung der Römischen Verträge jährt sich dieses Jahr zum 60. Mal. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder erinnert zu diesem Anlass an den weiten Weg, den Europa bereits zur Einigung beschritten hat. De Ridder betont, dass die großen Herausforderungen für den Frieden nur gemeinsam bewältigt werden können.

„Der europäische Einigungsprozess ist eine großartige Errungenschaft nach Jahrhunderten des Krieges auf dem Kontinent. Ich selbst wuchs im belgisch-deutschen Grenzgebiet auf und weiß um die Bedeutung der Freiheit und der Einigung in Europa – trotz Grenzen, Hürden und Beschränkungen, die ich noch kennenlernen musste. Nach meinen Erfahrungen waren wir in der Europäischen Union in den vergangenen Jahren schon wesentlich weiter und es ist besorgniserregend, dass dieses Projekt nun in den Staaten durch Rechtspopulisten angegriffen wird. Aber am Ende – davon bin ich überzeugt – wird sich die Europäischen Integration zum Wohle aller Menschen durchsetzen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der Deutsch-Belgisch-Luxemburgischen Parlamentariergruppe.

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SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder stimmt gegen die Maut

Treffen mit BurgermeisternBerlin/Grafschaft Bentheim/Emsland. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder stimmte in der zweiten und dritten Lesung gegen die Infrastrukturabgabe. Auch die von der SPD-Bundestagsfraktion durchgesetzten Änderungen an der Maut genügen De Ridder nicht, um dem Gesetz zuzustimmen. De Ridder sieht sich in der Verantwortung, im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Grafschaft Bentheim und des Emslandes die Maut insgesamt abzulehnen.

„Die Maut ist für die Bürgerinnen und Bürger in der Grafschaft Bentheim und dem Emsland zu Recht ein leidiges Thema, da sie für den so wichtigen grenzüberschreitenden Verkehr zwischen Deutschland und den Niederlanden beträchtliche Einschnitte zur Folge hat. Als Bundestagsabgeordnete für unsere Region kann ich der Maut auch unter den eingebrachten Änderungen zum ursprünglichen Entwurf nicht zustimmen“, erklärt Dr. Daniela De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems.

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Darmer Grünkohlessen mit Bericht aus Berlin

Vorstellung des Darmer Ideenwettbewerbes zur Ortskernentwicklung

Grunkohlessen 2017Lingen-Darme. Mit einem Bericht aus Berlin startete das diesjährige Grünkohlessen des CDU-Ortsverbandes Darme durch den hiesigen Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann. Weiterer Gast des Abends vor den über 40 CDU-Mitgliedern war der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Christian Fühner, der aus der aktuellen Stadt- und Kreispolitik berichtete. Daneben gab der aktuelle Ideenwettbewerb des Ortsrates Darme Diskussionsstoff über die Entwicklung des Ortskerns.

Albert Stegemann dankte in seinem Eingangsstatement für die Unterstützung zur erneuten Nominierung für die kommende Bundestagswahl im September 2017: „Wir haben für unsere Region in den vergangenen Jahren viel erreicht“, betont Stegemann. So profitiere gerade Lingen von den geplanten Ortsumgehungen in Bawinkel und Lohne. Beide Straßen sollen nach dem Bundesverkehrswegeplan bis 2030 realisiert werden und dürften den Verkehrsfluss im südlichen Emsland deutlich verbessern.

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