Stadtblatt Lingen

Lingen, Montag der 27. April 2015

Politik

„Geschäft mit dem Tod Dritter verbieten“

Stegemann diskutiert mit Evangelischem Arbeitskreis über Sterbebegleitung

20150415 191313 Lingen. Der Evangelische Arbeitskreis (EAK) im CDU-Kreisverband Lingen diskutierte in der vergangen Woche mit dem Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann über die Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Hierzu hatte der Arbeitskreis angesichts der im November anstehenden Entscheidung im Deutschen Bundestag eingeladen. „Jede Form der Sterbebegleitung muss grundsätzlich lebensbejahende sein. Organisierte und regelmäßige Sterbehilfe sollte daher verboten werden", stellt Stegemann klar.

In die aktuelle gesellschaftliche Diskussion zur Sterbebegleitung führte Stegemann ein. Seit einigen Jahren böten verschiedene Vereine die Möglichkeit an, seinem Leben durch assistierten Suizid ein Ende zu setzen. Die Tötung auf Verlangen steht in Deutschland zwar unter Strafe, die besagte Beihilfe zum Suizid ist dagegen nicht ausdrücklich geregelt. Den assistierten Suizid wollte die Bundesregierung daher vor drei Jahren unter Strafe stellen, sofern er kommerziell betrieben wird. Dies hätte nicht-kommerziellen Formen organisierter Suizidbeihilfe Vorschub geleistet. Da diese damit straffrei und so faktisch erlaubt gewesen wären. Damals konnte keine Einigung herbeigeführt werden. Nach der Bundestagswahl habe die Debatte erneut begonnen. Im November solle nun der Bundestag über die künftige Regelung entscheiden.

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Evangelischer Arbeitskreis der CDU: Zieschang aus Landesvorstand verabschiedet

Landestagung in Walsrode – Vorstandswahlen

EAK ZieschangLingen – Anlässlich der Landestagung des Evangelischen Arbeitskreises der CDU (EAK) in Niedersachsen dankten EAK-Bundesgeschäftsführer Pastor Christian Meißner und EAK-Landesvorsitzender Pastor Christian Heuer der Lingenerin Gundula Zieschang für ihre langjährige Mitarbeit im Landesvorstand. Viele Jahre davon hatte Zieschang das Amt der stellvertretenden Landesvorsitzenden inne, bei den Vorstandsneuwahlen in Walsrode stellte sie sich nun allerdings nicht mehr zur Wiederwahl zur Verfügung. Sie bleibt aber weiterhin als Vorsitzende des EAK-Kreisverbandes Lingen aktiv und versprach, sich weiterhin für das „C" (das Christliche) in der Politik zu engagieren. Foto: © Privat

SPD wählt neuen Stadtverbandsvorstand

IMG 7515Lingen. Die Delegierten der SPD-Ortsvereine Lingen, Baccum und Brögbern bestätigten Rechtsanwalt Andreas Kröger mit einem eindeutigen Ergebnis in seiner Position als Vorsitzender des Lingener SPD-Stadtverbandes. Auch die Ortsvereinsvorsitzenden aus Baccum, Reinhold Hoffmann, und Brögbern, Wolfgang Talle, wurden mit klaren Ergebnissen in ihren Posten als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Zum Schriftführer wurde Ralf Plaggenborg (Lingen) als Beisitzer Ulla Ahrend (Baccum), Stefan Wittler (Lingen) und Ulla Lehman (Lingen) gewählt. Andreas Kröger bedankte sich bei den Delegierten für das große zugesprochene Vertrauen und hob insbesondere gegenüber den Ortsvereinen Baccum und Brögbern hervor, dass die Bestätigung des Vorsitzes und der Stellvertreterposten dem wachsenden Vertrauen zwischen den einzelnen Ortsvereinen, der guten Zusammenarbeit und der konstruktiven politischen Arbeit geschuldet ist.

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„Integrative Medizin als Teil der medizinischen Versorgung stärken“

Stegemann besucht Verein Integrative Medizin Emsland e.V.

DSC 5349 kleinLingen. Den Verein Integrative Medizin Emsland e.V. an der Haselünner Straße in Lingen besuchte der CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann in der vergangenen Woche. Die erste Vorsitzende Christina Bülow-Sartori berichtete gemeinsam mit Jeanette Richter und Dagmar Tylinski dem Abgeordneten über die ehrenamtliche Arbeit der Initiative. „Um die künftige medizinische Versorgung sicherzustellen, müssen wir weniger in Fachbereichen denken und noch stärker vom Menschen her arbeiten“, fasste Stegemann das Gespräch zusammen. Der Verein Integrative Medizin Emsland könne hierzu einen Beitrag leisten.

Der Verein Integrative Medizin Emsland versteht sich als Anlaufstelle für Menschen, die bei – oftmals chronischen – Erkrankungen Rat suchen. „Für eine Beratung ist die schulmedizinische Diagnose wichtig. Hierauf aufbauend loten wir im Gespräch aus, welche Behandlungsmöglichkeiten denkbar sind“, so Bülow-Sartori. Jedoch werde keine Therapie angeboten. Bei akuten Erkrankungen sei eine klassische Behandlung im Rahmen der Schulmedizin zudem unerlässlich.

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TTIP-Diskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung mit Dr. Daniela De Ridder in Meppen

de ridder daniela presse 300Das Transatlantische Freihandelsabkommen, das unter dem Kürzel TTIP strittig debattiert wird, entzweit Gegner und Befürworter deutlich. Traurige Bekanntheit erwarb der Begriff, als er mit Verbraucherschutzfragen in Verbindung gebracht wurde. Was aber steckt hinter diesem Abkommen, das sich sicherlich nicht auf die Frage von „Chlorhühnchen" reduzieren lässt?

Die Veranstaltung „Freier Handel um jeden Preis? Das transatlantische Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA", die die Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen in Kooperation mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Dr. Daniela De Ridder organisiert, will hierzu Informationen liefern, zugleich aber auch Chancen und Risiken des Abkommens beleuchten und diskutieren. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 16. April im Kossehof (Vogelpohlstraße 3) in Meppen um 19 Uhr statt.

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