Stadtblatt Lingen

Lingen, Montag der 22. Januar 2018

Kultur

183. °pro nota°-Konzert - Emil Rovner (Violoncello), Alla Ivanzhina-Rovner (Klavier) - Samstag, 10. Februar 2018, 20 Uhr

2018 02 Ivanzhina RovnerNordhorn. Der Cellist Emil Rovner, Professor an der HfM Dresden, und die Pianistin Alla Ivanzhina-Rovner, an der HMT Leipzig tätig, sind am 10. Februar bei °pro nota° zu Gast. 2016 hatte das renommierte Duo einen brillanten Auftritt im Brahms-Saal in Detmold.

Emil Rovner wurde 1975 in Gorki, Russland, geboren. Bereits als Zehnjähriger debütierte er als Solist mit dem Sinfonieorchester Gorki. Seine Cellostudien führten ihn zu Ivan Monighetti nach Madrid und Basel und zu Boris Pergamenschikow an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Daneben studierte er Gesang bei U. Messthaler und Dirigieren bei M. Samorukova. Enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Emil Rovner mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie S. Gubaidulina, V. Silvestrov, H. Holliger, P. Norgard, T. Mansurian, E. Shcherbakov.

Emil Rovner gewann zahlreiche Preise bei internationalen Cello-Wettbewerben, darunter den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim J. S. Bach Wettbewerb in Leipzig, welche den Beginn seiner internationalen Konzerttätigkeit markierten. Auf Empfehlung von Vladimir Ashkenazy debütierte Emil Rovner als Solist mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Gary Bertini. Seitdem gastiert er häufig als Solist mit Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern, der Tschechischen Kammerphilharmonie, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Bern, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Münchner Kammerorchester u. v. m.

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Schülerinnen und Schüler informieren über Stadtgeschichte

Veranstaltung in der Ausstellung über den Maler Karl Hauenherm

Falkenhof Rheine Gruppenfoto kleinRheine. Ab wann hatten Frauen das Wahlrecht? Wie erlebte man in Rheine den Beginn des Ersten Weltkrieges? Und welcher Raum war in einer Arbeiterwohnung der wichtigste? Antworten auf diese Fragen bekommen die Besucher am kommenden Sonntag, 14. Januar von 14 bis 17 Uhr im Falkenhof Museum Rheine. Zur Ausstellung über den 1898 in Rheine geborenen Maler Karl Hauenherm haben sich die Schülerinnen und Schüler eines Zusatzkurses Geschichte am Emsland-Gymnasium Rheine mit der Stadtgeschichte von Rheine beschäftigt. Mit Texttafeln, Fotos und Dokumenten stellen sie ihre Ergebnisse nun innerhalb der Sonderausstellung im Falkenhof vor. Am kommenden Sonntag werden die jungen Forscher im Museum vor Ort sein und den Besuchern einige interessante Aspekte ihrer Arbeit vorstellen. Natürlich besteht auch die Gelegenheit, die Zeichnungen und Gemälde von Karl Hauenherm zu besichtigen, die im Falkenhof zum ersten Mal öffentlich präsentiert werden. Einleitend werden um 14 Uhr der Historiker Dr. Lothar Kurz und die Fachlehrerin Dr. Diana Schilling, die das Schülerprojekt betreuen, eine Einführung geben. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Information: Städtische Museen Rheine, Telefon (05971) 920610. Foto: ©Privat

Öffnungszeiten der Städtischen Museen Rheine an den Feiertagen

Staedtischen Museen Rheine kleinRheine. Leuchtende Farben unter mächtigen Eichenbalken: Die westfälische Galerie im Kloster Bentlage lohnt auch in der Winterzeit den Besuch. Die Gemälde des westfälischen Expressionisten Wilhelm Morgner und viele weitere Kunstschätze aus dem Bestand des LWL Museums für Kunst und Kultur sind dort ebenso zu sehen wie die wertvollen Zeugnisse aus der Zeit des Klosterlebens der Kreuzherren. Eine aktuelle Sonderausstellung zeigt das Falkenhof Museum in der Innenstadt von Rheine. Unter dem Titel „Leidenschaftlich sachlich“ werden erstmalig Zeichnungen und Gemälde des Malers Karl Hauenherm vorgestellt, der um 1920 tätig gewesen ist.

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Cerbus der Museumsgeist spukt im Falkenhof Museum

Cerbus der Museumsgeist spukt im Falkenhof Museum kleinRheine. In den Weihnachtsferien geht es am Donnerstag, den 28. Dezember um 15 Uhr im Falkenhof Museum recht gruselig zu. Der Museumsgeist Cerbus hat in Geisterschrift sein Kommen angekündigt. Er ist also wieder einmal aktiv und überrascht in dem alten Gemäuer mit immer neuen Streichen. Cerbus lebt schon seit über 1000 Jahren im Falkenhof und kennt sich daher mit der interessanten Geschichte der Stadt Rheine und vor allem des Falkenhofes bestens aus. Der Museumsgeist ist sehr scheu und zeigt sich nur sehr selten. Um ihn zu finden müssen spannende Aufgaben gelöst werden, die bis in die letzten Winkel des Museums führen. Kinder zwischen 6 und 10 Jahren können sich mit ihren Eltern oder Großeltern an der Suche nach Cerbus beteiligen und dabei Wissenswertes über ihre Stadt erfahren. Eintritt: Mit der Familienjahreskarte der Städtischen Museen frei, zu erwerben für 8 Euro. Anmeldung: Telefon 05971 / 920610 Foto: ©Privat

182. °pro nota°-Konzert - Anthea Kreston (Violine), Jason Duckles (Violoncello) - Samstag, 13. Januar 2018, 20 Uhr

2018 01 Kreston DucklesNordhorn. Die °pro nota°-Konzertsaison 2018 eröffnen am 13. Januar Anthea Kreston, die zweite Violinistin des Artemis Quartetts, und der Cellist Jason Duckles. Sie begeisterten beim Bebersee Festival 2017.

Mit Anthea Kreston formierte sich das Artemis Quartett mit einer vielfach ausgezeichneten Kammermusikerin 2016 neu.
Mit ihrem Avalon Quartet nahm sie an den Wettbewerben in Melbourne und Banff teil, erreichte beim ARD Musikwettbewerb 2000 einen zweiten und einen ersten Preis beim Concert Artists Guild International Competition.

Von der Chamber Music America wurde sie zudem für ihr außerordentliches ehrenamtliches Engagement in der Arbeit mit misshandelten Kindern und Aids-Patienten in Hartford, Connecticut, ausgezeichnet. Bis zum Eintritt in das Artemis Quartett war Anthea Kreston Mitglied des in den USA sehr gefragten Amelia Piano Trios, dessen innovative Programmgestaltung mit dem ASCAP Award for Adventurous Programmes geehrt wurde. Unter anderem nahm es auch an YoYo Mas Silk Road Project teil, das die Musiker von Las Vegas bis Kasachstan führte. Der San Diego Reader drückt es so aus: "...Anthea is a soloist of the Heifetz-Shaham-Vengerov caliber, whose musical instincts could make even a mere bagatelle thrill the soul and stir the senses to a frenzy.“ Anthea Kreston erlangte ihr Konzertexamen am Curtis Institute of Music sowie ihren Masterabschluss an der Hartt School of Music. Darüber hinaus studierte sie Women's Studies an der Cleveland State University. Selbst unterrichtete sie an der Hartt School of Music, an der Wesleyan University und der Willamette University. Ihre Aufnahmen sind bei Naxos, Cedille Records und Channel Classics erschienen.

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