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Stadtblatt Lingen

Lingen, Sonntag der 16. Dezember 2018

Gäste aus der Ukraine nahmen an Gedenkfeier teil

Großer Dank an den Freundeskreis Ukrainehilfe

05.18.Empfang Ukrainejpg 9Lingen. Großen Dank zollten die Gäste aus der Ukraine bei einem Besuch in Lingen dem „Freundeskreis Ukrainehilfe" und dem Lingener Oberbürgermeister Dieter Krone. Die Delegation aus der Ukraine war anlässlich der Gedenkfeier zum 70. Jahrestag des Kriegsendes nach Lingen gereist. Sie hatte dort an dem Friedensgebet teilgenommen.
Rund 80 Männer aus der Gemeinde Juskowzy in der Ukraine waren während des 2. Weltkrieges als Zwangsarbeiter im Eisenbahnausbesserungswerk in Lingen beschäftigt. Anfang der 90er-Jahre hatten ehemalige Arbeiter aus Juskowzy wieder neu den Kontakt nach Lingen gesucht. Erste Verbindungen und Freundschaften entstanden. 1992 gründete sich daraufhin der „Freundeskreis Ukrainehilfe", der seitdem regelmäßig Hilfstransporte mit Kleidung, Lehr- und Lernmitteln, Krankenhausbetten, Medikamenten und Verbandsmaterial, Rollatoren und anderem medizinischem Bedarf nach Juskowzy organisiert. Außerdem wurde das Dach der Schule erneuert, der Einbau einer Gasheizung und neuer Fenster und Türen finanziell unterstützt und eine Sozialstation des roten Kreuzes in der Kreisstadt Lanowzy eingerichtet.

Mittlerweile gehöre die Schule in Juskowzy zu den besten der Umgebung, konnte der Ukrainische Bürgermeister, Mykhaylo Kutran, berichten. Dafür seien er und alle Bürger sehr dankbar. Oberbürgermeister Dieter Krone betonte bei der Zusammenkunft, dass es gerade angesichts der Ukrainekrise wichtiger denn je sei, dass Freunde zusammenrücken und füreinander einstehen. „Ich hoffe, dass sie die Solidarität der Stadt Lingen immer gespürt haben", so der Oberbürgermeister. Er dankte bei dieser Gelegenheit auch Bernhard Neuhaus, Hinrikus Ude, Hans-Joachim Wiedorn und Hermann Pieper, die sich seit Jahren für die Ukraine-Hilfe stark machen und die Transporte organisieren. Schon am Wochenende startete der nächste 40-Tonner von Lingen aus nach Juskowzy. Vor dem Hintergrund der Unruhen und vieler Flüchtlinge in der Region seien die Transporte derzeit wichtiger denn je, so Hinrikus Ude. Er freue sich, dass die Spendenbereitschaft nach wie vor sehr groß sei. Nur durch die Solidarität der Lingener und Emsländer könne der Freundeskreis Ukrainehilfe die Menschen vor Ort unterstützen. Fotos: © Stadt Lingen

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