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Stadtblatt Lingen

Lingen, Samstag der 23. Februar 2019

Leben in und um Lingen

Großer Dank an alle Rettungskräfte

Lingen. "Ich bin erleichtert und froh, dass wir diesen Krisenfall so reibungslos abwickeln konnten. Mein Dank gilt vor allem den zahlreichen ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften sowie dem Kampfmittelbeseitigungsdienst, die in hervorragender Weise zusammen gearbeitet haben", erklärte der Leiter des Krisenstabes, Lingens Oberbürgermeister Dieter Krone. Gerade das hervorragende Zusammenspiel der vielen Ehrenamtlichen mit den Hauptamtlichen, wie der Polizei, hat wiederum gezeigt, dass selbst bei dieser außergewöhnlichen Krisensituation alle erfolgreich Hand in Hand arbeiten. Insgesamt waren rund 550 Einsatzkräfte der Feuerwehr, Polizei, DRK, THW, DLRG, Malteser sowie der Stadtverwaltung im Einsatz.

Mit dieser Nachricht beenden wir unsere Berichterstattung auf dem Stadtblatt-Lingen. Dank noch einmal an alle unsere Leser und Unterstützer.

Bombe erfolgreich gesprengt

Lingen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen hat die Bombe am Alten Hafen erfolgreich gesprengt. Die Evakuierung ist aufgehoben. Alle von der Evakuierung betroffenen Bürgerinnen und Bürger können wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Die Shuttlebusse fahren ab sofort von den beiden Evakuierungszentren zurück zu den jeweiligen Bushaltestellen. Die Personen, die über das DRK gefahren wurden, werden von diesen auch wieder zurückgebracht. Die Hotline ist nach wie vor erreichbar (Tel. 0591 9144-795).

Bombe wird kontrolliert gesprengt

Lingen. Die Evakuierung ist weitgehend abgeschlossen. Nach eingehender Untersuchung des Bombenblindgängers durch die Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Niedersachsen hat sich herausgestellt, dass eine Entschärfung vor Ort oder ein Abtransport nicht möglich ist. Die Experten haben sich für eine kontrollierte Sprengung entschieden. Aufgrund der Sprengung werden alle Personen, die sich noch in dem Evakuierungsradius bewegen, nachdrücklich angewiesen, das Gebiet zu verlassen. Im Zuge der Sprengung wird es zu einer Druckwelle und herumfliegenden Splitterteilen kommen. Dies kann zu ernsthaften Verletzungen führen.

Evakuierung läuft derzeit

Lingen. Aktuell befinden sich in den Evakuierungszentren in den Berufsbildenden Schulen und der Friedensschule jeweils rund 100 Personen. Dort werden sie vom Deutschen Roten Kreuz betreut und versorgt. Pflegebedürftige Personen werden zurzeit in andere Altenheime bzw. in die Berufsbildenden Schulen gebracht. Die Stadt Lingen wird weiter über lingen.de, Facebook und Twitter sowie über die lokalen Medien und Rundfunksender informieren und dort auch bekannt geben, wann die Bewohner in ihre Häuser zurückkehren können.

Entschärfung möglichst ab 20 Uhr

Lingen. Ab sofort werden Polizei und Feuerwehr das betroffene Gebiet kontrollieren und zusätzlich die Evakuierung sicherstellen. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst wird unmittelbar nach der Sicherheitsmeldung (von Polizei und Stadt) mit der Entschärfung beginnen. Evakuierungszentren sind in der Friedensschule und der BBS eingerichtet. Bei Fragen können sich Betroffene jederzeit an die Hotline der Stadt Lingen wenden, die mit mehreren Leitungen und Personen besetzt ist (Tel. 0591 9144-795).

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